Ensemble Wiener Collage

Deutsch | English | Kontakt | Facebook

Arnold Schönberg Center, 24. Mai 2016, 19:30

Kreise Linien Figuren.

Die drei Musiker dieses Programms zählen zur Stammbesetzung des Ensemble Wiener Collage und spielen dort seit ca. einem Vierteljahrhundert in unterschiedlichsten Besetzungen und Kombinationen miteinander. Da es aber für die unübliche Besetzung Akkordeon, Klarinette, Klavier keine Literatur gibt, komponiert Herbert Lauermann – selbst ein langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins “Ensemble Wiener Collage”- eigens für dieses Konzert ein Trio. Das weitere Programm sind jeweils ein Solowerk für die einzelnen Instrumentalisten und verschiedene Duo-Kombinationen.
zum Programm

Arnold Schönberg Center, 15. April 2016, 19:30

Wien, ab 1908: Die Gesetze der Tonalität gelten nicht mehr, um jeden einzelnen Ton muss gerungen werden, nichts darf wiederholt werden – es entstehen konzentrierte Miniaturen, Brennpunkte musikalischen Ausdrucks wie Weberns selten zu hörende Lieder op.8 und 13. An Webern schließen nach 1945 György Kurtág und Gösta Neuwirth an, allerdings unter den Aspekten des Unabgeschlossenen, Fragmentarischen, Zerstörten. René Staar und Dietmar Hellmich führen diese Traditionslinie auf individuelle Weise weiter, letzterer mit einer für dieses Konzert geschriebenen neuen Komposition.

Das Ensemble freut sich, mit Marisol Montalvo und Hae-Sun Kang zwei international erfolgreiche Interpretinnen zeitgenössischer Musik als Gäste begrüßen zu können.
zum Programm

Arnold Schönberg Center, 15. Dezember 2016, 19:30

Weihnachtskonzert
“Seltsam ists, im Schnee zu wandeln“

Weihnachten ist überall auf der Welt das größte Fest der Christen, und wird doch ganz verschiedenartig gefeiert. Deshalb stellen wir im diesjährigen Konzert die östliche, orthodox-christliche Glaubensgemeinschaft ins Zentrum, die im Stück Dieter Flurys über den altrussischen Kirchengesang evoziert wird. Betrachtungen zum Winter (Karastoyanova-Hermentin) oder abergläubisches Brauchtum (Staar) gehören ebenso zum Programm wie Stücke, die in freier Assoziation zum Thema stehen (Porfiriadis, Resch) oder an die Traditionen östlicher Melismatik anknüpfen (Szilágyi). Einen Kontrapunkt setzt Schönbergs »Weihnachtsmusik«, in der protestantische und katholische Liedtradition polyphon zusammenklingen.
zum Programm